Aus Fehlern werden Helfer - oder wie du richtig lernst

Dinu Logoz 18.12.2017

Bessere Noten in der Schule und gleichzeitig mehr Freizeit, dank weniger Zeitaufwand für die Aufgaben und das Lernen. Ja, das tönt wie "dä Foifer und's Weggli", ist aber keine Zauberei.

Wer gelernt hat, richtig und effizient zu lernen, spart eine Menge Zeit und erzielt erst noch besser Zensuren in der Schule. 

Nutze dein Bildgedächtnis, lerne mit Bildern.

Das Lernen mit Bildern beschleunigt und vereinfacht den Lernprozess erheblich. Wieso? Unser Gedächtnis denkt in Bildern.

Wer's nicht glaubt: Träumst du in der Nacht in Sätzen und Buchstaben? Nein, wir träumen doch alle in Bildern! Also: eine Skizze hilft oft mehr wie viele Worte!

Nutze dein Bildgedächtnis, lerne mit Bildern.

Beim Lernen gilt: Einmal ist keinmal, zweimal ist besser und dreimal ist optimal.

Schon richtig, aber: Jede Lernwiederholung muss innerhalb von 48 Stunden stattfinden, sonst nützt sie nicht mehr, das ist erwiesen.

Nach einer Woche die nächste Lernwiederholung einzuschalten bringt leider gar keinen Effekt, das kannst du ebenso gut sein lassen. (Hätte ich das doch nur selber als Schüler und Student schon gewusst!)

Und nicht vergessen: Auch beim Lernen Pausen einschalten.

Dein Gehirn ist ein Organ, genau wie dein Magen. Genauso, wie wir nicht pausenlos essen können ohne unseren Magen zu überfüllen, können wir auch nicht pausenlos lernen.

Eine Pause, am besten mit Bewegung, bringt oft mehr, wie verkrampftes weiter lernen wollen.

 

Gastblogger Dinu Logoz ist freischaffender Lerncoach und Lernexperte.

 

Photo-Credits: Alexis Brown und Green Chameleon

 

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